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Donnerstag, 28. März 2013

North Beach Miami

Jetzt wo es hier endlich wieder richtig warm und sonnig ist bekomme ich wieder Lust auf Urlaub und Traumstrand und habe direkt nachgeschaut wenn ich denn mal wieder ein paar Tage freinehmen kann. Ich habe ein paar wunderschöne Fotos von meiner letzten Reise nach Miami vom November 2012 gefunden. Ach, ich könnt schon wieder... Und irgendwie zieht es mich gar nicht mehr wanders hin. Vielleicht nach Mexico, auf die Bahamas, oder Jamaica  aber im Vergleich zu Miami sind Flüge dahin richtig teuer und warum so weit weg fahren und so viel bezahlen, wenn man die traumhafte Stadt Miami quasi vor der Haustüre hat. 
 Ich habe ein paar Fotos während der Autofahrt zum South Beach Miami gemacht. Eigentlich mag ich um dort zu wohnen keine Großstädte weil sie mir viel zu groß, zu hektisch und meistens auch zu unsauber sind. Nur für Miami würde ich eine Ausnahme machen. In Miami ist alles schön. Die Farben sind so intensiv und alles ist sauber und ordentlich. Im Stau steht man natürlich immernoch zu bestimmten Uhrzeiten und in bestimmten Gegenen. Die Straße dort war angenehm frei.
Weil ich mich diesmal hauptsächlich vom Arbeitsstress erholen wollte und hauptsächlich Enspannung und Ruhe suchte, wollte ich diesmal nicht mitten ins Getummel in South Beach Miami, sondern eine entspannte, bezahlbare Parkmöglichkeit und einen netten, nicht zu überlaufenen Strand. Letztendlich war ich dann im Allison Park, was eher in North Beach Miami liegt. Man bezahlt für den ganzen Tag $5 fürs Parken, ich finde das in Ordnung.
Wenn ich doch nicht so einen schlechten Orientierungssinn hätte... ohne Navi wäre ich komplett aufgeschmissen. Das hier dürfte aber der Julia Tuttle-Damm sein.
Dort fähr man auch drüber wenn man zum South Beach will. Links und rechts vom Damm ist herrlich türkieses Wasser, wunderschön.
Ich hab mal eben einen fixen Google Maps Screenshot gemacht. Der Strand von Miami ist auf einer langgestreckten Halbinsel, die dem Festland vorgelagert ist. Der berühmte South Beach ist beim pinken Pfeil und ich war diesmal eher im Norden, etwa beim orangenen Pfeil. Dazwischen ist natürlich alles mit Hotels und weiter nördlich mit unfassbar schicken Villen bebaut. Der Park wie ein kleines grünes Loch zwischen den ganzen hohen Gebäuden. 
 Wenn man vom Damm auf die Halbinsel kommt, fährt man noch über eine kleine Kanalbrücke.
Dann fährt man nach links und hat den Kanal auf der linken Seite. Ich liebe diese Farbe! Türkies! Es ist erstaunlich wie sauber selbst das Kanalwasser ist.
Was es wohl kosten mag dort so eine Villa zu besitzen...? Auf dem Rückweg hat man den Kanal dann logischerweise auf der rechten Seite.
Wir fahren aber erstmal noch nicht zurück sondern natürlich an den Strand! Hier sieht man ein bisschen was vom Allison Park. Dort sind auch schöne große Schildkröten Statuen. Komisch, ich hab gar keine Fotos davon. Muss ich wohl noch mal hin und das nachholen ;)
Und nun noch ein paar Fotos vom traumhaften türkiesen Wasser und dem puderfeinen weißen Strandsand.

Es gibt für mich nichts Besseres und Entspannenderes als den ganzen Tag in der Sonne an einem Traumstrand zu verbringen. Dort kann ich am besten alles loslassen und voll und ganz in der Natur Energie auftanken. Ich schaue auch gleich viel entspannter aus.
Zum Abschluss war ich dann noch eine Runde Souveniers schoppen.

Soviel erstmal aus Miami. Nun hab ich gar keine Fotos von dort mehr, die ich noch nicht gepostet habe. Es wird also allerhöchste Zeit mal wieder hinzufahren!

Sonntag, 17. März 2013

Style Focus 1 - Skinny Jeans und luftiges Oberteil

Wer kennt das nicht? Der Kleiderschrank ist voll aber man hat nichts zum Anziehen. Dann geht man Shoppen, lässt sich aber von allen möglichen Dingen ablenken und kauft wieder nur irgendein ausgefallenes Dings oder schlimmer noch ein Accessoire wie ein Tuch oder Schmuck und am nächsten Morgen hat man das gleiche Problem. Wieder nichts zum Anziehen.
Ich hab mich jetzt schon seit ein paar Wochen mit dem Thema beschäftigt und hatte sogar überlegt dafür einen neuen Blog oder eine neue Webseite zu erstellen. Leider fehlt mir aber einfach die Zeit und ich füge das Thema nun einfach diesem Blog zu. 
Style Focus bedeutet erstmal herauszufinden welchen Style man mag, was zu einem passt von der Körperform her, welche Farben man mag und welche laut Haut- und Haartyp am besten zu einem passen.
Als meine Style Vorbilder habe ich mir Stars mit ähnlicher Körperstatur ausgewählt, zB Kim Kardashian, Jennifer Lopez, Beyoncé und Nicky Minaj. Alle diese Damen haben mit mir eine Gemeinsamkeit: der Körperschwerpunkt liegt mittig hinten. Oder anders: wir sind Bootylicious! Außerdem habe ich noch ein weiteres weniger berühmtes Style-Vorbild: The Stiletto Goddess, sie ist auch in meiner Blogliste verlinkt. Alle diese Damen haben auch außerdem insgesamt einen dunkleren Hautton als ich. Ich muss daher bei Outfitinspirationen darauf achten, dass ich die Farben anpasse. 
Ich habe mal in meinen Kleiderschrank geschaut und mir fiel auf, dass ich bestimmte Farben immer wieder nachkaufe und auch sehr gerne anziehe. Hin und wieder kaufe ich aber auch mal andere Farben, weil mir die Form des Kleidungsstücks gefällt. Meistes ziehe ich aber diese Kleidungsstücke kaum an weil sie einfach nicht zu meinen Standardfarben passen. Solche Geldverschwendungen sollte man sich sparen. Hier ist meine Kleiderschrankfarbanalyse:
Die neun Farben auf der linken Seite sind "meine". Das schwarz-weiß gemusterte Quadrat steht für meine vielen schwarzweiß gemusterten Kleidungsstücke. Die vier Farben auf der rechten Seite kommen auch in meinem Kleiderschrank vor, sind aber deutliche Ausreißer. Ich würde vielleicht grün, blau und gelb als Erweiterung mit hinzunehmen. Warme Farben oder lila gehen aber bei mir eigentlich gar nicht. 
Dann habe ich mir Fotos von meinen Stylevorbildern angeschaut und nach basic Kleidungsstücken gesucht, die bei allen gut aussehen.
Skinny Jeans und lange lockere Oberteile, die das Hinterteil ausgleichen. Die Teile, die ich beschließe zu brauchen, kommen auf die Einkaufsliste. Beim Shoppen darf man dann nur stur nach genau diesen Teilen schauen. An allem Anderen läuft man wie mit Scheuklappen vorbei.
Das ist anfangs sehr schwer, spart aber nach einer Weile viel Energie und Geld. Seitdem ich so shoppen gehe, mache ich tatsächlich weniger Fehlkäufe und ich habe morgens was zum Anziehen.
Heute will ich die Kombination Skinny Jeans und längeres luftiges Oberteil vorstellen. Die Skinny Jeans sollte für mich sehr dunkel sein. Die graue ist schon etwas grenzwertig und schwieriger zu kombinieren. Am besten sind für mich schwarz und dunkelblau.
Ich liebe schwarzweiß gemusterte Oberteile! Bluse: Marshalls, Hose: H&M, Nude Flats: Marshalls

Luftige Blusen habe ich für mich neu entdeckt. Klassische weiß/grau Kombi mit farbigen Accessoires. Bluse: Shasa, Hose: H&M, Tasche: Marshalls, Kette: Charlotte Rousse

Hier sind noch ein paar Zusammenstellungen von verschiedenen Kombinationen für Skinny Jeans.
Oberteile: forever21, H&H, Charlotte Rousse, Shasa

Oberteile: Marshalls, Mango, Charlotte Rousse, H&M

Ich hoffe ich komme in den nächsten Wochen dazu noch weitere Kombinationen vorzustellen. ZB. Oberteil und Rock oder Oberteil und Leggings, Kleider, Cardigans und Jacken.

Auf meiner Einkaufsliste stehen im Moment nudefarbene Highheels und eine längere Weste oder luftige Kurzjacke.

Mittwoch, 13. Februar 2013

Bolivar Peninsula

So langsam geht hier jetzt der Winter vorbei, die Bäume grünen schon wieder und die Tage werden merklich länger. Das heißt die Vorbereitungen für den Sommer - die Hurricane Saison - beginnen wieder. Auf Arbeit diskutieren wir schon jetzt darüber wie wir am besten unsere etwa 50 Terrabyte an wissenschaftlichen Computerdaten in Sicherheit bringen falls ein Hurricane droht. Eigentlich bräuchten wir ein Backup-System auf dem Festland, das ist aber im Moment unbezahlbar, also wird es wohl darauf hinauslaufen, dass wir im Notfall kurzerhand die Festplatten rausschrauben, in den Kofferraum legen, und evakuieren.
Ich habe in diesem Post Stelzenhäuser schon ein bisschen über die Hurricane Problematik berichtet, die Schäden und dass aus diesem Grund alle Häuser auf Stelzen gebaut werden. Hier ist ein Foto von Hurricane Ike von 2008.
Quelle: http://www.econbrowser.com/archives/2008/09/ike_pic.jpg

Der letzte Sommer war für uns sehr ruhig. Das lag wohl zum Teil daran, dass wir ein El Nino Jahr hatten. El Nino ist ein globales Wetterphänomen, wiki: El Nino. Wir hoffen natürlich alle dass dieses Jahr auch ruhig wird aber man sollte sich trotzdem so gut wie möglich vorbereiten. Ich habe im letzten Post auch dieses Bild gezeigt:
Quelle: http://traincarhobbies.com/Images_Misc/Hurricane%20IKE%202008%20Bolivar%20Peninsula00.jpg
Mich hat besonders beeindruckt, dass ein einziges Haus dem fürchterlichen Hurricane Ike 2008 standgehalten hat und ich wollte nachschauen wie es dort heutzutage aussieht und ob man dort inzwichen wieder neue Häuser gebaut hat. Bolivar ist die Nachbar Halbinsel von Galveston und man kann einfach mit der Fähre im Auto innerhalb von 10 min übersetzen. 
Das ist eine wirklich schöne Ausflugsfahrt und man sieht immer Delfine, total toll! Nach einer Weile sind wir dann auch an der Stelle angekommen. Dieser Teil der Halbinsel ist besonders empfindlich, da das Land so schmal ist.
Hier sieht man es auf einem Foto, das ich vom Flugzeug aus geschossen habe:
 Durch die leichte Bewölkung ist es etwas schwierig zu sehen aber es wurden dort tatsächlich wieder einige neue Häuser gebaut. Wir haben dann das eine alte Haus, was überlebt hat, gefunden.
Das ist es. Es strahlt auch irgendwie eine besondere Stärke und Überlebenskraft aus, wie ein Fels in der Brandung. Die Bewohner haben es inzwischen scheinbar noch außenherum verstärkt. Die Vogelhäuser sind ja auch ganz herzallerliebst.
Wir haben aber auch noch ein paar Überbleibsel der zerstörten Häuser gefunden. Auf Galveston sieht man sowas gar nicht mehr. Das ist schon übel, ob wohl dieses Haus offensichtlich auf Stelzen gebaut war, wurde es trotzdem einfach weggespült.
Das Haus daneben ist wohl ein Neubau. Die Selzen sind wirklich ganz besonders hoch.
Auf Bolivar gibt es übrigens auch eine ganze Schule auf Stelzen:

Sehr praktisch: Die Fläche unter der Schule wird als Parkplatz genuzt. Schattenparken für alle! Wir waren übrigens an einem Sonntag dort, deswegen ist alles so leer.
Diesen Kollegen habe ich im September an meinem Lieblingsstrand getroffen. Die Sandkrabbe hatte sich von hinten langsam aber sicher an mich herangepirscht. Bald sollte es wieder warm genug für den Strand sein. Ich freue mich schon.

Freitag, 8. Februar 2013

Christmas Lights

Weihnachten ist ja nun auch schon ein bisschen her aber ich bin leider vorher noch nicht dazu gekommen diese tollen Fotos zu sortieren und hochzuladen. Ich habe zusammen mit meinen Freunden in Orlando in Florida Weihnachten gefeiert. Es war wirklich sehr schön und ich weiß nun, dass ich definitiv weder Kält noch Schnee brauche um in weihnachtliche Stimmung zu kommen. Es ist eher das Gefühl, wenn man zusammen mit Freunden und Famile ein schönes Fest vorbereitet, man das Haus schmückt, Essen zubereitet, den Tisch schön deckt und dabei Weihnachtsmusik hört. Eine Sache ist allerdings ganz ganz wichtig und die wird hier in den USA dank günstiger Strompreise auch bis ins Extrem celebriert und hier ist mehr definitiv auch mehr: Weihnachtsbeleuchtung!!!
An dem Abend war es angenehm warm und ich habe einen Spaziergang durch die Nachbarschaft gemacht und Fotos geschossen. Ich liebe ja Light Motion Bilder und zu Weihnachten drängen sich mir die Motive quasi auf. Ich habe hier die besten der chaotischen Lichtkunstwerke ausgewählt.
In direkter Nachbarschaft meiner Freunde, also so etwa 5 Häuser die Straße runter hat ein Nachbar eine unfassbar geile Light-Soundshow aus seinem Haus gemacht! Die Beleuchtung hat mit der Musik getanzt, die über Lautsprecher und über eine Radiofrequenz in der Nähe des Hauses übertragen wurde. Ich war schon am Vorweihnachtsaben ein paar mal mit meinen Freunden dort und wir wollten gar nicht mehr weg aber während der Feier und mit ein-zwei Gläsern Wein intus hat die Lichtsoundshow richtig geknallt! Es sind ein paar Videos von dem Haus auf Youtube, hier ist eines meiner Lieblingslieder:
Wir sind dann zusammen mit dem Auto noch durch die größere Nachbarschaft gefahren und haben die ganzen geschmückten Häuser bewundert und Fotos gemacht.

Das letzte Foto zeigt übrigens das Haus meiner Freunde mit zugegebenermaßen für amerikanische Verhältnisse bescheidener Weihnachtsbeleuchtung, für nächstes Jahr muss da auf jeden Fall ein Upgrade her.

Dienstag, 29. Januar 2013

Bailando Salsa

Ich bin gerade dabei ein neues Bild zu malen. Ich will versuchen eine meine größten Leidenschaften aufs Papier zu bringen und die Stimmung dabei rüberzubringen. Bailando Salsa ist spanisch heißt soviel wie Salsa tanzen. Am besten geht das natürlich mit authentischer Life-Band, dicht am Strand und in der Nähe einer Bar. Als musikalische Untermalung kann man sich zum Beispiel Marc Anthony mit Aguanile denken.

Hier kommt erstmal die Skizze. Die Idee dafür hatte ich schon sehr lange aber die Umsetzung ist schwierig, es nicht so einfach so eine lebhafte Szene zweidimensional darzustellen.


Heute habe ich dann angefangen, das Ganze mit Farbe zu füllen. Ich habe keinerlei Vorlage dafür, die Szene entsprang komplett meiner Vorstellung, jedenfalls die Komposition. Für die Tänzer und die Bänd habe ich mir ein paar Beispiele angeschaut aber so zusammengesetzt existierte es nirgendwo. 
Nun ja, nun sieht es erstmal so aus. Bei den ersten Strichen denke ich immer erstmal, ich hätte es versaut aber da heißt es dann dranbleiben und weitermachen. Mal gucken wie ich dann im Vordergrund weitermache und ob ich den Hintergrund noch anpasse. Bei seinem Arm ist mir etwas rote Farbe ausgerutscht, das soll natürlich nicht so aber da kommt ja auch noch andere Farbe drüber.


Dienstag, 15. Januar 2013

Key Largo, Florida Keys

Ich habe noch so viel von meiner inzwischen Vorletzten Reise nach Florida zu erzählen. Ende November 2012 war ich mal wieder im Süden Floridas und habe zwei Tage davon auf Key Largo verbracht. Die ersten Fotos dieser Reise habe ich schon im Eintrag Ein grüner Iguana gezeigt. Hier kommt nun also der zweite Teil. Ich weiß gar nicht womit ich anfangen soll. Ich habe so viele traumhafte Bilder. Hier in Galveston ist es jetzt auch kalt und grau. Da ist der Kontrast zu den Key Largo Fotos besonders extrem. Im Sommer ist der Unterschied zu Galveston gar nicht so groß, so heißen: eigentlich ist es hier auch ganz nett aber nach wie vor fehlt das türkiesblaue klare Wasser. Das habe ich auf und um Key Largo reichlich genossen. Eigentlich wollte ich ja meine erste Taucherfahrung machen, aber da kam leider keine größere Gruppe zusammen und wenn ich den Lehrer nur für mich allein gebucht hätte, wäre das unbezahlbar gewesen. So war ich also mal wieder Schnorcheln und natürlich war es wieder einfach nur traumhaft. Das Wasser hatte Ende November nur noch 23°C also hatte ich einen kurzen Neoprenanzug an. Beim Schnorcheln ist man ja etwa 45 min fast ohne sich zu bewegen im Wasser, da kühlt man recht schnell aus. Man paddelt nur hin und wieder mit den Armen oder macht mal ein paar Stöße mit den Beinen. Das Wasser war fast spiegelglatt! Unfassbar und das auf dem offenen Meer.
Sogar dort im tiefen Wasser, wo das Boot geankert hatte, konnte man bis auf den Grund schauen. Auch das Riff hat man sehr gut vom Boot aus gesehen, unter Wasser sieht das Ganze natürlich noch toller aus, mittendrin statt nur dabei.
Wir hatten diesmal auch einen perfekten Blick auf die Jesus-Statue. An einem Riff welches als Dry Rocks bezeichnet wird, wurde 1965 etwa 7.5 m unter Wasser eine Jesus Statue aufgestellt. Das ist ein sehr schönes Gefühl dort herum zu schnorcheln und Jesus von allen Seiten anzuschauen. Um ihn herum ist auch ein wunderschönes Riff mit vielen Korallen und farbenfrohen Fischen.
Das Foto habe ich aus dem Internet, Quelle: http://www.junkyardphoto.com/images/jesus.jpg. Ich hatte leider keine Unterwasserkamera dabei. Ich plane auch nicht mir eine zuzulegen. Da wäre ich dann nur damit beschäftigt das perfekte Foto zu schießen und könnte die Unterwasserwelt gar nicht so richtig genießen. Diesmal gab es eine Menge dieser kleinen durchsichtigen Rippenquallen. Erst wollte ich direkt wieder aus dem Wasser raus, nachdem ich mit den ersten 5 kollidiert bin, ich bin ja überhaupt kein Quallenfreund. Durch den Neoprenanzug habe ich aber gar nichts von ihnen gemerkt und dann waren sie gar nicht mehr so wild. Ich habe mir die schillernden Farben angeschaut, wenn die Quallen mit ihren kleinen Rippen geschlagen haben. 
Auch dieses Foto ist aus dem Internet, Quelle: http://www.aqua.org/~/media/Images/Animals/Jellyfish%20-%20Leidys%20Comb/animals-leidysjelly-slide1-web.jpg. 
Die Regenbogen farben sind übrigens keine Biolumineszenz sondern entstehen durch Lichtbrechung. Die Quallen waren so etwa 3-4 cm lang. Am dritten Riff wurden wir geradezu von riesigen Barakudas umzingelt. Ich bin so auf dem Riff umhergeschnorchelt und hab eigentlich nur nach unten auf die Korallen geschaut, da habe ich auf einmal bemerkt, dass ich fast mitten in einem großen Schwarm Barakudas war. Au weia! Die Fische haben mich sehr wütend mit ihren scharfen Zähnen angeschaut, ich als Eindringling in ihrem Schwarm. Es waren so etwa 15-20 Tiere, jeweils gut über einen Meter lang. Ich bin dann direkt in die andere Richtung geschwommen um dort auf einen zweiten Schwarm zu stoßen. Scheinbar haben die Barakudas gemerkt, dass ich Respekt vor ihnen hatte und sie wollten mich etwas ärgern und sind von beiden Seiten immer dichter auf mich zugekommen. Ich hab dann später auf dem Boot nochmal nachgefragt, ob sie Schnorchler wirklich nicht angreifen. Nein, tun sie nicht aber das ist wohl so wie bei Hunden. Wenn man Unsicherheit zeigt, springen sie darauf an. Zu meiner Rechtfertigung muss ich aber sagen, dass ich nicht als einzige die Hosen voll hatte. Sogar einigen Männern war auch nicht so ganz wohl dabei. Aufregend ist es aber trotzdem oder gerade deswegen. So ein kleines Bisschen Nervenkitzel macht die Sache unvergesslich.
Auch unvergesslich war die Delfin Begleitung auf dem Weg von der Inzel zum Riff. Drei Delfine haben die Bugwelle vom Schnorchelboot genossen und hatten sichtlich Spaß dabei die tollsten Sprünge zu landen.
Zum Glück hatte ich meine Camera dabei und hab das Ganze auf Video festgehalten und bei Youtube hochgeladen.
Hier habe ich noch ein paar Fotos von Key Largo. Ich habe sie vom Schnorchelboot aus geschossen. Vom Hafen in Key Largo fährt man durch ein Kanalsystem an ein paar atemberaubenden Häusern vorbei bis es dann aufs Meer raus geht. Das wäre ein Traum dort zu wohen aber das ist und bleibt unerreichbar und man kann das nur so auf sich wirken lassen.
Unfassbar ist auch wie klar dort das Wasser ist. Hach...
Natürlich haben diese Leute auch das passende Boot zum Haus.
 Ich frage mich, wie die Leute mit dem Golfkart dort hingekommen sind. Wenn das kein Privatgelände ist, was ich ja fast befürchte, muss ich das nächstes mal auch versuchen. So ein schönes Eckchen.
Das ist der Ausgang aufs spiegelglatte windstille offene Meer. Auf der linken Seite ist noch ein wunderschönes blassgrünes Haus.
Auch hier mit passender Yacht.