Labels

Sonntag, 21. Juli 2013

Panama City Beach - 1

Ich wäre noch gerne eine Weile dort geblieben, in Panama City Beach, Florida. Panama City Beach (PCB) liegt im Nordwesten Florida's direkt am Golf von Mexico. Klick hier für Link zu Google Maps Schon als ich noch in Orlando, FL gelebt habe, wollte ich mir diesen Strand mal anschauen. Ich hatte mal ein Werbevideo von PCB gesehen mit unglaublich klarem Wasser und puderweißem Strandsand. Bisher fand ich die Strände vom Golf von Mexico nämlich nicht so überzeugend, das Wasser war irgendwie immer trübe. Nun hatte ich also die Gelegenheit. Ich bin von Galveston aus mit dem Auto gefahren, 6 1/2 Stunden am ersten Tag und 5 Stunden an Tag 2. Leider hatte ich totales Pech mit dem Wetter. Als ich ankam hat es begonnen fürchterlich stark zu regnen und zu Gewittern. Es war eine außergewöhnliche Wetterlage wo am Jetstream entlang Wasser aus dem Golf angesaugt wurde. Direkt über PCB haben sich die Gewitterwolken gebildet und abgeregnet. Das zog also nicht einfach weg sondern es kam immer neuer Nachschub an, der sich direkt wieder über "mir" abgeregnet hat. Insgesamt sind innerhalb von 4 Tagen etwa 60 cm Regen gefallen. Selbst die Einheimischen meinten, dass sie solche Regenmengen nicht mal beim letzten Hurricane hatten. Nun ja, ich habe versucht das beste draus zu machen und bin trotzdem and den Strand gegangen und habe die Gegend erkundet.
 Eines der Fotos vom ersten Tag. Selbst bei grauer Bewölkung leuchtet das Wasser türkiesgrün und ist glasklar.
Hier sieht man die Überschwemmungen vom ganzen Regen. Das ist eine Straße! Selbst ich bin da mit meinem Sedan durchgefahren. Obwohl ich vom Design her eigentlich keine SUVs oder Jeeps mag, wird mein nächstes Auto wohl auch etwas hochbeiniger. Mir war schon etwas mulmig durch die überfluteten Straßen zu fahren. Dies hier war nicht die einzige Stelle.
Später am Strand wurde ich für meine Geduld belohnt. Wie unglaublich wunderschön sah alles aus als plötzlich die dicke Wolkendecke aufriss und der blaue Himmel durchleuchtete.
Hier an der roten Flagge kann man aber ohne Probleme sehen, wie windig es war und der Wind hat den Strandsand nur so durch die Gegend gepeitscht. Man hat sich wie beim Sandstrahler gefühlt.
Die Surfer allerdings hatten sich über die hervorragenden Brecher gefreut. Das Wasser war extrem aufgewühlt.
Am nächsten Tag dann war der Spuk endlich vorbei, der Regen hatte aufgehört und es waren nur noch ein paar Schleierwolken am Himmel. Auch das Wasser beruhigte sich langsam.
Schon an dem Tag war das Wasser so klar, dass ich im schultertiefen Wasser meine Füße sehen konnte. Klares Wasser ist für mich ganz wichtig bei einem Strand. Ich denke es hat damit zu tun, dass ich mich sicherer fühle. Ich kann sehen, was mit mir im Wasser ist. Falls mich irgendetwas berührt kann ich einfach nachschauen, was es war. In den meisten Fällen war es ein Stück Seegras, ein Fisch oder eine Krabbe. Und wenn man eben sieht, was es war, ist es nicht mehr so furchteinflößend. Ich untersuche das Wasser immer ob Quallen vorhanden sind. Selbst in Deutschland mochte ich keine Quallen, obwohl die normalen Ohrenquallen wirklich harmlos sind und nichteinmal brennen. Hier in den Tropen sind Quallen allerdings wirklich gefährlich und selbst die einfachsten Quallen brennen auf der Haut. Das möchte ich mir also ersparen und in PCB habe ich nicht eine einzige erblickt.
Zwischendurch mal eine kleine Fotostrecke am Hotelpool :)
Am nächsten Tag war es dann noch ruhiger und sonniger. Der Wind war fast weg und auch das Wasser beruhigte sich weiter. Jetzt war das Wasser so klar, dass man die Reflexionen auf dem gewellten Sandboden sehen konnte. 
Panama City Beach hat auch wunderschönen weichen schneeweißen Strandsand. Ich habe mir natürlich wieder mal ein Tütchen Strandsand mitgenommen, jetzt brauche ich nur noch eine kleine Flasche wo ich ihn reinfüllen kann.
Ich finde man sieht die Wasserqualität immer besonders gut, wenn man die Camera mit ins Wasser nimmt und Fotos von dort aus schießt. Here we go...
Haha, hier stand ich wohl grad in der Fahrspur, wo die Jetskis gestartet und ins Wasser geschoben werden.
Hier sieht man den gewellten Sandboden.  
Insgesamt scheint das Wasser eher grünlich und weniger Türkies zu sein obwohl es am ersten Tag eindeutig Türkiesgrün aussah. Vielleicht war es auch das ganze Regenwasser, was das Wasser etwas verfärbt hat. Im Hinterland war das Regenwasser durch die rote Erde rot bis rotbraun verfärbt. Da hilft nur eins: ich muss unbedingt nochmal hin und mir das Ganze nochmal anschauen!!! Farbe hin oder her, Panama City Beach gehört ab jetzt zu meinen liebsten Stränden.
 Ich war übrigens auch im St. Andrews State Park und habe dort auch eine Menge wunderschöne Fotos gemacht. Hier mals eins davon. Mehr davon im nächsten Post.
 Ich liebe ja diese Palmettos! Die kleinen Palmen findet man in tropischen Swamp (Sumpf) - Gebieten.

Dienstag, 9. Juli 2013

Wilde Mönchsittige

Neulich zeigte mir mein Kollege total begeistert Fotos von Papageien, wilde Papageien mitten in Galveston?! Unglaublich toll! Noch am selben Tag bin ich in der Mittagspause zu der Stelle gefahren. Um genau zu sein sind es Mönchsittige. Möchsittige gehören zu den echten Papageien und sind deutlich größer als die als Haustier bekannten Wellensichiche.
Sie leben in einer großen Kolonie in diesen Palmen.
Sie haben dort große Gemeinschaftsnester gebaut. Die einzelnen Mönchsittigfamilien leben in separaten Wohnabteilungen  in den Gemeinschaftsnestern. Hier schauen sie ganz witzig aus dem Nest heraus.
Sie haben ein grünes Federkleid mit ein paar gelblichen und bläulichen Akzenten, farblich perfekt um in der Palme kaum aufzufallen. Sehr auffällig ist allerdings die Geräuschkulisse, wenn man sich den Palmen nähert um Fotos zu machen, da fangen alle ganz wild und aufgeregt an rumzuschnattern.
Hier jetzt noch ein paar Suchbilder: Findet die Papageien! Close-ups als Auflösung.
Meine Camera scheint kaputt zu gehen, schon wieder! Der Autofocus funktioniert nicht mehr richtig. Hier trotzdem die etwas unscharfen Fotos, denn sie zeigen die Mönchsittige außerhalb der Palmen.

Ich liebe Tiere aber bitte nicht eingesperrt in Käfigen in Zoos. Außergewöhnliche Tiere in Freiheit zu beobachten ist einfach eine super Sache.

Sonntag, 9. Juni 2013

Bob Ross - Die Zweite

Schon im letzten Winter hatte ich meinen zweiten Bob Ross Öl-Malkurs in New Smyrna Beach, Florida. Hier ist der Link zu meiner ersten Malstunde Bob Ross - Teil 1. Bob Ross ist der leider schon 1995 verstorbene Fernsehmaler, der mit seiner Wet-in-Wet Technik Ölkunstwerke vor laufender Kamera innerhalb von 30 min gemalt hat. Er kommt aus Florida aber seine Militärzeit in Alaka hat ihn so beeinflusst, dass seine Hauptmotive Berglandschaften mit Nadelbäumen und Eis sind. 
Ich mag seine Art zu unterrichten und seine Philosophie, dass nach seiner Anleitung jeder Malen kann, dass man keine Fehler macht sondern nur "happy accidents". So hat jeder während einer Malstunde bei ihm das Gefühl, etwas Tolles und Beeindruckendes vollbracht zu haben. Das ist ein wunderbares positives Gefühl. In den von ihm ausgebildeten Lehrern lebt die Tradition weiter und diese Lehrer bildeten wiederum weitere Lehrer aus. Auch ich wäre gern eine Bob Ross Mallehrerin. Wer weiß, vielleicht kommt es irgendwann mal dazu.
Hier sind Vorlage und Endergebnis. Diese Bild (rechte Seite) habe ich nach Anleitung innerhalb von 6 Stunden an einem Tag gemalt.
Der Mallehrer hat freier unterichtet als die Lehrerin in meinem ersten Kurs. Es ging ihm hauptsächlich darum, dass wir, die Schüler, die Technik lernen und auch Dinge wie hell-dunkel Kontrast. Deshalb ist mein Bild keine 1:1 Kopie des Originals, sondern eher eine Interpretaion dessen. Während des Malkurses habe ich jeweils nach den einzelnen Schritten Fotos gemacht. Hier sind die verwendeten Farben:
Yellow ochre, cadmium yellow, sap green, van dyke brown, dark sienna, prussian blue, phthalo blue, phthalo green, titanium white. Das sind die offiziellen Bob Ross - Farbbezeichnungen, falls jemand genau mit diesen Farben malt. 
Jetzt gehts los: Gemalt haben wir auf einem schwarzen Hintergrund. Auf dem Foto wirkt es grau, war aber in Wirklichkeit Tiefschwarz. Leider sind dadurch die einzelnen Schritte auf den Fotos nicht so gut zu erkennen, weil es irgendwie immer spiegelt.
 Ugh. Ich hätte den Post direkt nach der Malstunde fertig machen sollen. Jetzt ists schon eine Weile her und es ist schweirig sich an die einzelnen Schritte zu erinnern. 
Im Allgemeinen: Gemalt wird Nass-im-Nass, vom Hintergrund zum Vordergrund. Es ist nicht vorgesehen, dass man großartig korrigiert. Im Idealfall soll jeder Pinselstrich direkt sitzen. Deswegen ist man mit dieser Technik so schnell.
Wir haben die gesamte Leinwand mit "Liquid Clear" vorbereitet. Daher glänzt es hier so extrem. Danach kamen blau auf den Himmel, im Bereich des Wasserfalls und im unteren Bereich. Man hat nicht viel von der Farbe gesehen, da alles so dunkel war. Als Test sollte man mit einem Finger auf die Leinwand tippen, und wenn gut Farbe am Finger kleben bleibt, dann ist genügend Farbe auf der Leinwand. 
Jetzt kam etwas weiß in dei Mitte über dem Wasserfall. Mit dem Weiß holt man die blaue Farbe "hoch" und sie fängt zu leuchten an. Der Wasserfall wurde auch noch etwas verbreitert.
Jetzt nimmt man den breit gefächerten Pinsel und zieht weiße Farbe den Wasserfall runter. Das war eine knifflige Angelegenheit. Man durfte nicht zu oft mit der Weißen Farbe nach unten gehen, sonst wäre nichts mehr vom Grünblau zusehen gewesen, außerdem mussten die Pinselstriche akurat gerade nach unten gehen. Wasser fließt nunmal akurat gerade nach unten. Alles andere würde falsch aussehen.
Die Felsen um den Wasserfall herum werden mit dem Malmesser und braun gemischt mit weiß (marmoriert) modelliert. Die ersten Zweige werden mit einer Mischung aus braungründunkel darübergesetzt.
Bäume auch von der linken Seite und kleine Zweitdetails in der Mitte. Dieser Teil des Bildes ist fertig. 
Oh das hat Spaß gemacht! :) Schön Gischt aufwirbeln lassen. Nur mit Weiß auf der Pinselspitze und tupfen. Mit dem Weiß holt man die Blaue Untergrundfarbe hoch. Hier habe ich Einiges über Hell-Dunkelkonstraste gelernt.
Vor helle Gischt kommt ein dunkler Felsen und auf den dunklen Felsen kommen helle Reflexe. Vor die dunklen Felsen kommt wieder helle Gischt.
Jetzt kommt helles Grün und Gelb auf die Bäume im oberen Bereich. Es wird mit dem Pinsel getupft.
Das setzt man dann weiter nach unten fort. Irgendwie sehen meine Bäume überhaupt nicht Bob Ross-mäßig aus. Das stört mich aber gar nicht, ich finds trotzdem schön und interessant.
Ein Teil der Gischt wurde verwischt und es kam eine Wasserlinie, eine art Welle dazu. Noch weiter im Vordergrund kamen noch zwei weitere Felsen hinzu, welche mit dem Malmesser modelliert wurden. Daduch wird Tiefe erzeugt.
Vor die dunklen Felsen kommt dann wieder helle Gischt. 

Am Ende kamen in den Vordergrund dann noch ein paar Wellen hinzu. Ich habe mein Bild insgesamt heller und freundlicher angelegt als das was der Mallehrer während der Stunde gemalt hat. Eigentlich war es wohl als Mondscheinlandschaft gedacht, ich mag helle freundliche Bilder aber viel lieber.
Hier ist das Bild des Lehres, leider spiegelt es extrem.
Seine Bäume sehen irgendwie fluffiger aus, so typisch Bob Ross eben. Mir gefällt mein Bild aber trotzdem besser, ist halt mein Baby.
Hier ist zum Abschluss ein Blick in die Runde:
Der Malkurs hat super viel Spaß gemacht. Ich habe sehr viel gelernt und habe ein tolles Bild mit nach Hause genommen, $80 hat der Spaß gekostet und das ist es auf jeden Fall wert. Sobald ich mal wieder in Zentral-Florida bin, buche ich Malstunde nummer 3!

Freitag, 3. Mai 2013

Style Focus 2 - Empire Waist

Hier kommt nun der zweite Teil zum Thema Style Focus. Anhand der Zahl der Seitenaufrufe vom ersten Style Focus Eintrag scheint da Interesse zu bestehen und ich möchte mich ja auch selbst weiterentwickeln und meinen Style optimieren.
Oh, Mann! Es hilft wirklich Fotos von sich und seinen vermeintlich tollen Outfits zu machen (auch wenn man nicht unbedingt zum Fashion-Blogger werden will), erst dann sieht man wirklich wie es auf die Außenwelt wirkt und was einem tatsächlich steht. Wenn man sich jeden Tag im Spiegel sieht hat man da manchmal keinen richtigen Blick mehr dafür.
Ich zitiere mich mal selbst vom ersten Style-Focus Eintrag: "Style Focus bedeutet herauszufinden welchen Style man mag, was zu einem von der Körperform her passt, welche Farben man mag und welche laut Haut- und Haartyp am besten zu einem passen." --- "Die Teile, die ich beschließe zu brauchen, kommen auf die Einkaufsliste. Beim Shoppen darf man dann nur stur nach genau diesen Teilen schauen. An allem Anderen läuft man wie mit Scheuklappen vorbei."

Meine Körperform könnte man als birnenartig beschreiben, der Körperschwerpunkt mittig hinten, sehr hüftlastig. Empire-Silhouetten sind optimal um die Figur per optische Täuschung ins Gleichgewicht zu bringen. Sie lenken den Blick in den Brust- und Oberkörperbereich und umspielen die Hüftgegend locker fließend. Ein weiterer Vorteil von Empire Schnitten ist, dass sie den Körper optisch strecken, dadurch wirkt man direkt schlanker.
 Ich liebe diese beiden Kleider, die fließenden Stoffe umspielen die Hüftregion optimal.

 Left: Ross, Right: Kroger, Wedges: Franco Sarto (Marshalls)

Die Wedges sind brandneu, superbequem und perfekt in Kombination mit Sommerkleidern oder Skinny Jeans. Eigentlich wollte ich ja nudefarbene Highheels und ich bin immernoch auf der Suche aber es ist wirklich schwer passende bequeme Schuhe, aus denen man nicht rausrutscht, zu finden.
Es gibt auch Oberteile im Empire-Stil aber dabei muss man aufpassen, dass sie nicht zu kurz sind, denn dann kann wieder genau das passieren, was man eigentlich vermeiden will: der Blick wird wieder ungebremst auf die Hüftregion geleitet. Ouch! Auch die Pose links ist irgendwie verkrampft... Da hilft nur eins: einen locker die hüftgegend umspielenden Cardigan überziehen und wieder in die gute altebewährte Teekannenpose ;).
Top and Cardigan Ross or Marshalls, beides schon etwas älter. Jeans: H&M

Hier habe ich ein etwas längeres Top. Das sieht schon bedeutend besser aus und ist auch ohne Cardigan drüber tragbar.
Top: Max Studio (Marshalls); Jeans: H&M

Je länger ich mir die Empire-Waist Kleider ansehe, desto besser gefallen sie mir an mir. Hier habe ich zB noch ein bodenlanges Sommerkleid:
Dress: Ross, Bag: Ron Jon Surf Shop, Messina Design

Soviel erstmal für heute. Ich hoffe ich finde die Zeit die Style Focus Reihe bald fortzusetzen. Ich habe noch ganz viele Ideen für weitere Einträge.

Samstag, 13. April 2013

Scientific Artwork I

Ich hab ja schon immer gerne gemalt, gezeichnet und Kunst mit den verschiedensten Medien ausprobiert. Ursprünglich hatte ich auch darüber nachgedacht Graphic-Designerin zu werden. Ich hatte zu Abizeit dann die Berufsaussichten der Naturwissenschaftler und der Graphic-Designer verglichen und fand dass der Naturwissenschaftler die sicherere Wahl war. Nun bin ich promovierte Biochemikerin und mein Herz schlägt noch immer für Kunst und Gestaltung. Wenn ich Abbildungen für Publikationen oder wissenschaftliche Poster machen kann, dann geht mein Herz auf. Das macht einfach Laune. Außerdem bin ich nun schon zum 3. Mal Webmaster für die Arbeitsgruppenhomepage.
In den letzten Monaten denke ich immer stärker darüber nach, ob ich als wissenschaftlicher Künstler leben könnte. Angefangen hat alles mit einem Art-of-Science Wettbewerb beim Biophysical Society Meeting in Philadelphia, USA im Februar diesen Jahres. 57th Biophysical Society Meeting Das war eine viertägige Riesenkonferenz mit etwa 5000 Teilnehmern wo Biophysik Wissenschaftler der ganzen Welt ihre neusten Forschungsergebnisse vorgestellt haben. Unfassbar Inspirierend!
Dort wurde ein Art-of-Science Wettbewerb ausgeschrieben und ich war eine der 10 Finalisten! Das war super aufregend und ich hätte bei dieser Teilnehmermasse nicht damit gerechnet, vor allem weil ich nur etwa 3 Stunden Arbeit reingesteckt habe. Hier ist es das Design und außerdem ein Foto von mir mit dem Poster in der Ausstellung auf der Konferenz.

Das fand natürlich auch meine Cheffin super! So wurden viele Leute auf unsere Arbeit aufmerksam, denn die Röhren sind unser momentanes Forschungsthema. Auch an meiner UNI in Galveston hatten einige Leute von meinem Erfolg gehört und rein zufällig wurde gerade nach einem Logo für die nächste Strukturbiologietagung gesucht und sie meinten ich solle doch etwas einsenden.
Das Thema lautete "Integrated Structural Biology" und ich habe daraufhin das hier gestaltet:

Das hat für etwas Verwirrung gesorgt, denn eigentlich ging meine Cheffin davon aus, dass ich etwas Ähnliches wie mein Biophysical Society Design machen würde. Daraufhin hab ich dann noch fix das hier zusammengestellt und ans Kommittee geschickt.
Ich lag aber von Anfang an richtig, denn sie fanden mein urprüngliches Design besser und letztendlich hab ich den Designwettbewerb gewonnen und mein Logo wurde ausgewählt, wird auf T-Shirts, Postern und Tagugngsbüchern zusehen sein. Ich finde sie haben es etwas verhunzt aber nun gut, immerhin hab ich dafür sogar etwas Geld bekommen und als Künstler muss man mit sowas wohl rechnen und sollte genügend Abstand zu seinen "Kindern" schaffen. Hier ist der Link zur offiziellen Tagugngsseite: Structural Biology Symposium 2013  Und so sieht das Poster nun aus:
Ich habe auch noch ein paar andere Graphicarbeiten gemacht und fange jetzt auch noch ein Projekt zur 3D-Animation an. Letzte Woche habe ich außerdem erfahren, dass ich einen weiteren lokalen Kunstwettbewerb gewonnen habe und auch dieses Logo auf Postern und T-Shirts zusehen sein wird. Nächste Woche Dienstag werden offizielle Fotos gemacht, die dann online veröffentlicht werden. Mehr dazu beim nächsten Update. Es sieht also so aus, als hätte ich einen Lauf. Ich hoffe das geht so weiter und ich kann vielleicht wirklich irgendwann von meiner Wissenschafltichen Kunst leben.