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Sonntag, 19. Juni 2011

Hurrican Saison - noch isses ruhig

Seit dem 1. Juni hat offiziell die Hurrican Saison begonnen und wir haben im Institut eine Sicherheitsbelehrung bekommen, wo alle wichtigen Sachen besprochen wurden. Noch ist davon nix zu merken. Das Wetter hat sich allerdings verändert. Die Regenzeit hat begonnen, endlich. Der Qualmgestank der Buschfeuer hat schon etwas genervt. Es war sehr lange sehr trocken, sonnig und heiß. Die Maximaltemperatur der letzten Tage war 36°C, natürlich im Schatten. Jetzt sind wieder angenehme 32-33 Grad. Tagsüber ist es schön und sonnig und etwa gegen 18:30 zieht ein heftiges Donnerwetter auf. Die Luftfeuchtigkeit steigt auch langsam. Unangenehm ist es für mich aber nicht. Ich werde sehen was noch kommt. Die Leute hier sagen: "Warte bis zum August, dann ist die schwüle Hitze unerträglich". OK, wir werden sehen. Ich benutze auch noch immer keine Klimaanlage in der Wohnung, im Auto allerdings schon. In meiner Wohnung sind kuschlige 28°C. Endlich nicht mehr frieren! Damit geht auch mein Plan auf ordentlich Energie zu sparen. Zu Hause in Deutschland hatte ich als Oberfreustbeule immer eine gepfefferte Nebenkostenabrechnung. Ich dreh eben die Heizung auf wenn ich friere... Hier lasse ich einfach die Klimaanlage aus und alles ist in Butter. Aber gut, warten wir bis zum August, mal sehen wie lange ich das angenehm finde.
Ansonsten lebe ich mich immer mehr ein. Alles wird nach und nach normal. Ich war ein paar mal Shoppen, unternehme an den Wochenenden was mit Freunden und sogar einen Tanzkurs hab ich schon besucht. Die Tanzlehrerin der Bauchtanzschule hat früher im Disneyworld-Park in Shows mitgetanz. Sie ist technisch sehr gut und ihr Kurs macht Spaß und ist auf einem hohen Niveau. Da werde ich demnächst öfter hingehen.
Heute war ich mit einer Freundin mal wieder in New Smyrna, meinem Lieblingsstrand. Es war toll toll toll! Das Wasser war so unfassbar klar, die Wellen super und es war keine Qualle zu sehen.
 Auf dem letzen Bild sieht man einen Jungen auf einem Body-Surfbrett. Das mache ich auch unheimlich gerne.
Jetzt kommen ein paar Wetter-Fotos vom Abend.
Das Foto ist von gestern Abend, vor meinem Apartment. Die aufziehende Gewitterfront schüttelt die Palmen ordentlich durch.
Das ist mein Balkonausblick, so hab ich ihn auch ganz gern.
Blitze zu fotografieren ist gar nicht so einfach. Ich denke aber, dass ich in den nächsten Tagen noch Gelegenheiten zum üben bekomme.

Montag, 30. Mai 2011

Tierra Verde

Meine Begeisterung für Strände reißt nicht ab. Es gibt einfach nichts Besseres als durch die wunderschöne Natur Floridas zu fahren und dann schließlich an einem noch schönerem Strand anzukommen und dort die Sonne und das Wasser zu genießen. Ich hab also wieder ein paar Strände besucht und "begutachtet" :).
Schon letztes Wochenend war ich am Fort Desoto Strand von Tierra Verde. Die Insel liegt am Golf von Mexiko südlich von St. Petersburg. Bisher hab ich an der Golfküste den Indian Rocks Beach südlich von Clearwater gesehen. Glasklares Wasser ist für mich das Hauptkriterium für einen perfekten Strand. Danach kommt die Sandqualität. Hier ist das Optimum weich und weiß. Das Problem in Clearwater ist der aufgewirbelte Sand im Brandungsbereich. Dadurch wirkt das Wasser trübe obwohl es das gar nicht ist. Aus dem Grund war für mich Fort Desoto sehr interessant mit seiner Südostküste in der Tampa Bucht. Fort Desoto hat zusätzlich auch die "normale" Westküste.
Hier kann man das sehr gut sehen (Google Earth). Ich war an der Südostküste beim roten Pfeil und bei der Westküste (anderer roter Pfeil). An der Stelle mit dem grünen Pfeil war ich nicht. Das wird eventuell nachgeholt. Die Google Earth Aufnahme von der Stelle sieht sehr interessant aus, wahrscheinlich frühere Korallen.
Das Wasser war tatsächlich recht klar, bis etwa Brusttiefe und konnte meine Füße noch erahnen. Der Boden war allerdings etwas schlickig. Diese Küstenabschnitte gerhören zu einem State-Park. Die Natur rundherum ist daher ziemlich ursprünglich und unberührt. Der Strand ist somit eine tolle Alternative zu den anderen touristisch erschlossenen Küstenabschnitten. Von der Westküste hab ich keine Fotos. Dort war ich nur zum Sonnenuntergang, davon gibts dann aber ein Bild. Hier also die Südostküste:
Die Insel ist sehr schmal, bis zur boddenartigen Nordküste muss man nur über die Straße gehen. Dort drin möchte ich natürlich nicht baden. Ich hab da ein paar Leute angeln gesehen.
An der Westküste hab ich dann dieses romantische Palmenpärchen gefunden. Hach wie schön kitschig...
Ich war auch am Indian Harbour Beach an der Osküste vor Melbourne. Im Gegensatz zu Cocoa und New Smyrna ein recht leerer enspannter Strand. Allerdings gibt es dort Felsen bzw große Steine im Wasser. Bodysurfen, meine neue Leidenschaft, geht dort daher gar nicht. Ich will mir ja nicht die Knie aufschrammen. Was sonst noch geschah: Ich hab nun tatsächlich Fernsehen. Ich hab mir eine Antenne incl. Konvertierungsbox besorgt. Damit kann ich ca. 30 lokale Sender empfangen, muss aber dafür keine Kabelgebühren bezahlen. Die Bildqualität ist überraschend gut. Das Programm ist ganz OK. Es gibt paar Serien (u.a. Two and a Half Man, Greys Anatomy, Americas Next Topmodel), Wetter und ein paar ältere Filme. Fernseh gucken ist für mich nicht nur aktive Verblödung sondern sogar ziemlich wichtig um die Sprache besser zu verinnerlichen. So kann ich mich nun auf englisch vollabern lassen und bekomme auch die Umgangssprache und die Redewendungen mit.
Das ist das TV-Set. Das schwarze flügelartige Ding auf der rechten Seite ist übrigens die Antenne. Wenn ich mir mal einen Flatscreen gönne, kann ich die dekorativ darüber aufhängen. Das ist allerdings noch Zukunftsmusik. Ich hab ja noch nicht mal einen TV-Tisch geschweige denn Couch und Couchtisch.
Heute war ich mal wieder an meinem Lieblingsstrand New Smyrna. Leider war das Wasser im Brandungsbereich nicht wirklich klar. Schade. Schön wars aber trotzdem. Es gab tolle Wellen, wunderbar geeingnet zum Bodysurfen.
New Smyrna heute... Man kann zwar auch gegen eine Gebühr auf dem Strand parken aber den Stress mich möglicherweise im Sand festzuwühlen spare ich mir lieber. Ein bisschen versteckter gibt es ziemlich dicht am Strand kostenlose Parkplätze. Der blaue Ford ist meiner.

Dienstag, 10. Mai 2011

Jupiter

Vor etwa zwei Wochen war ich mit meiner gesamten Arbeitsgruppe auf dem Jupiter...nein Spaß - wir waren in Jupiter. Das ist ein Ort an der Südostküste von Florida in West Palm Beach. Dort befindet sich das Scripps Research Institute, wo wir eine Tagung besucht haben. In direkter Nähe gibt es auch ein Max Planck Institut.
Wir konnten uns auch alle sehr sehr gut vorstellen mal dort zu abeiten. Von dem Institut aus wären es nur 5 Minuten bis zum Strand. Von Orlando aus muss man jedoch mindestens eine knappe Stunde fahren. Nun ja, dafür hat Orlando noch ein paar andere Vorteile. Die Shopping und Party-Möglichkeiten sind besser und nicht umsonst hat Disney die Parks in Orlando, also mitten im Land und nicht direkt an der Küste gebaut. Florida liegt immerhin direkt in der Hurrican-Region und über Land verlieren diese zerstörerischen Riesensturngebiete bekanntermaßen an Kraft, da sie durch das warme Meerwasser mit Energie gespeist werden.
Bis jetzt war ich außer in Seaworld (Betriebsausflug von der Arbeit) noch in keinem der Parks. Das reizt mich irgendwie null. Wenn es noch etwas wärmer wird, werde ich wohl mal in einen Wasserpark gehen. Bis jetzt fahr ich lieber mit Freunden an den Strand, gehe Party machen oder wenn das Konto einigermaßen im Plus ist shoppen.
Nun aber erstmal ein paar Impressionen von Jupiter und Juno Beach. Das ist das Scripps Institut mit einer Antikörper-Proteinskulptur davor. Das ist echt ein architektonisch interessantes Gebäude mit schöner Gartenanlage.
Nach der Konferenz hatten wir noch etwas Zeit uns am Strand zu entspannen. Dieser Strand hat wunderschön klares türkiesblaues Wasser. Im Gegensatz zu den Stränden von New Smyrna oder Cocoa ist hier allerdings eine tiefe Stufe wenn es ins Wasser geht. Man steht dann direkt hüfttief im Wasser und mit den Wellen ist man dann schnell mal bis zum Kopf weg. Die Strömung war echt heftig an dem Tag, hat aber nichts am Badespaß geändert.
 Dadurch, dass die Brandungswellen so weit vorne am Land waren, war man auch dichter an den Surfern dran. Ich finde die sehr faszinierend. 
Es ist schwierig "den" Moment zu fotografieren, leider ein bisschen unscharf. 
Auf dem Weg zur Seebrücke ist mir eine intessante Schautafel aufgefallen. Sie zeigt die im Wasser möglichen unangenehmen Zeitgenossen (draufklicken für größere Schrift).
Die Tafel der Rettungsschwimmer zeigte dann die aktuelle Sachlage:
Wassertemperatur: 75°Fahrenheit = 23,9°C. Das ist doch schonmal nett. Nicht besonders nett: Es gibt tatsächlich Man-O-War! Mir waren Manowar bisher nur als diese reizenden Jungs bekannt:
(Quelle: http://albumelossless.files.wordpress.com/2011/03/manowar.jpg)
Gemeint ist aber Man-of-War, die Portugiesische Galeere, eine der fiesesten Quallen überhaupt. Mich hat zum Glück keine erwischt und gesehen hab ich auch keine, da wärs aber auch schon zu spät gewesen. 
(Quelle: http://www.allmystery.de/dateien/mt33891,1225443621,292px-Portuguese_Man-O-War_%28Physalia_physalis%29.jpg)
Zum Glück kommt die Portugiesische Galeere hauptsächlich in den Wintermonaten vor und die größte Gefahr sollte daher vorbei sein. Ganz sicher sein kann man aber nie. Ich hab jetzt immer ein Fläschchen Essig dabei, obwohl sich da auch die Meinungen teilen. Das Gift der Tentakeln ist etwa 75% so stark wie Kobragift. Das ist schon der Wahnsinn. Die Schwimmblase hat eine Größe von 9-30 cm und die Tentakeln können bis zu 50 m lang sein. Lidocaine Spray wird als Schmerzmittel empfohlen.

Später waren wir dann auf der Seebrücke. Von dort aus hatte man einen super Ausblick auf die Surfer.
Mal sehen, vielleicht lerne ich ja auch noch das Surfen. Ich hab jetzt zumindest schonmal ein Body-Surfboard. Ich hab es letztes Wochenende in New Smyrna ausprobiert und es geht wunderbar und macht riesig Spaß. Wenn man die Wellen optimal erwischt kann locker 30 m weit auf der weißen gebrochenen Welle reiten. Ich hab festgestellt, dass man sogar mit den Beinen lenken kann, um rumstehenden Menschen im Brandungsbereich auszuweichen. New Smyrna ist übrigens die "Hauptstadt der Haiangriffe". Man kann das auf Google nachlesen. Laut Discovery Channel gibt es weltweit (!) keinen Strand mit mehr Haiangriffen. Na dann Prost Mahlzeit! Und das wo ich New Smyrna zu "meinem" Strand erklärt habe. Die Haie scheinen einfach zu wissen, wie ein schöner Strand aussieht und dass es da immer lecker Surfer gibt. Ich find sie ja auch zum anbeißen ;).

Aktueller Wetterbericht:
Das Wetter ist nach wie vor unglaublich gut. Jeden Tag Sonne und so um die 33°C. Abends um 19 Uhr, wenn ich von der Arbeit nach Hause komme sind noch immer angenehme 29°C. Da werfe ich mir dann noch fix den Bikini über und geh noch ne runde im Pool entspannen. Trotz der ganzen Gefahren die hier lauern,  ich mag noch gern ein Weilchen hierbleiben.

Samstag, 23. April 2011

Cocoa Beach

Dieses und letzes Wochenende war ich mit einer Freundin am Cocoa Beach. Der Strand ist von Orlando aus mit etwa 50 min Fahrtzeit der mit der geringsten Entfernung. Deswegen wollte ich mir den Strand auf jeden Fall anschauen und mit den anderen weiter entferten vergleichen.
Ich muss sagen ich bin nicht so überzegt. Gegen New Smyrna Beach kann Cocoa nicht mithalten. Für mich ist das Wichtigste an einem Strand die Wasserqualität. In New Smyrna ist das Wasser klar, in Cocoa trübt aufgewühlter Sand das Wasser. Warum das so ist weiß ich auch nicht, die Küste ist eigentlich die Selbe Cocoa liegt nur weiter südlich. Ich muss wahrscheinlich noch ein paar mal nach New Smyrna um zu schauen ob dort das Wasser immer klar ist.
In Cocoa ist außerdem der Sand etwas dunkler. Das ist allerdings nicht wirklich tragisch, nur ein kleiner Schönheitsfehler eben. Der minimal höhere Grauanteil im Sand sorgt allerdings dafür, dass der Sand sau-wirklich-sau(!)heiß ist ohne Sandalen kann man nicht lange drauf laufen.
Der Strand hat eine ganz nette familiere Atmossphäre. Man liegt zwischen den Dünen und kann die Surfer beobachten. Man kann natürlich auch selbst ins Wasser gehen und sich von den Wellen ordentlich durchschütteln lassen. Das macht riesig Spaß. Heute waren die Wellen deutlich stärker als letztes Wochenende.
Ein paar Schritte am Strand entlang ist eine Bar, wo man Getränke und auch gutes Essen bekommt. Ich hatte heute wieder ein Mahi (Fisch) Sandwich mit Süßkartoffelpommes. Die Süßkartoffelpommes sind wahnsinnig lecker. Die Pommes haben im Vergleich zu normalen Fritten eine orangene Farbe und schmecken leicht süßlich. Mhmmmmm. Ich könnt schon wieder... Soeben hab ich mir selbst Süßkartoffeln zubereitet. Ich hab sie wie normale Salzkartoffeln gekocht. So kann man sie mit Butter und Kräuterfrischkäse auch gut essen. Jetzt dippe ich sie grad in Nutella, auch nicht schlecht...
Auf dem Teller hat sich ein "Normalkartoffelpommes" versteckt :). Der Fisch war natürlich auch lecker.
Zum Abschluss wünsche ich allen ein schönes Osterfest. Ich hab auch einen Osterstrauch, wenn auch nicht ganz authentisch aber immerhin mit eigens von mir bemalten Ostereiern.

Dienstag, 19. April 2011

New Smyrna Beach (2) - Delphine

Ich bin ein absoluter Strand- und Sonnenmensch und könnte meine gesamte Zeit locker am Strand verbringen, ohne dass mir großartig langweilig werden würde, bzw. diese Langeweile wäre dann gewollt. Blöderweise muss ich unter der Woche arbeiten ;) und so bleiben eben nur die Wochenenden um an den Strand zu fahren. Da kann gar keine Langweile aufkommen. 
Ich bin noch immer auf der Suche nach "meinem" Strand. Clearwater am Golf von Mexiko ist mit etwa 2 h 30 min Fahrtzeit recht weit weg und das Wasser ist nicht wirklich klar. 
Bis nach New Smyrna färht man etwa 1 h 30 min. Am vorletzten Wochenende war ich mit ein paar Freunden dort. Es war traumhaft! Wirklich. Das Wasser war herrlich klar, sauber und warm und die Wellen waren etwas schwächer und somit nicht mehr ganz so furchteinflößend.
Ich hatte mir einen großen Schwimmring besorgt, so einen wo man gut drin sitzen und die Beine rüberbaumeln lassen kann. Damit auf den weißen Wellen zu surfen macht irre Spaß. Die Wellen sind nach wie vor stark und recht unberechenbar. Manchmal kommt minutenlang keine Welle und es ist sehr verlockend tiefer ins Wasser zu gehen und dann baut sich plötzlich vor einem eine große grüne Wand auf. Ich hatte ein paar mal das "Glück" dass sich diese Wand genau über mir gebrochen hat und mich auch etwas unter Wasser gezogen hat. Meine Fresse! Ich muss unbedingt lernen dann einfach eiskalt durch die Welle durchzutauchen aber noch hab ich zuviel Angst. Mal sehen, vielleicht beginne ich ja doch noch das Surfen wenn ich packe mit den Wellen umzugehen. Bodysurfen auf den weißen gebrochenen Wellen ist auf jeden Fall schomal sehr geil.
Hier sind ein paar Bilder vom wunderbar klaren Wasser.
Irgendwann im Laufe des Tages, wir lagen gerade in der Sonne, schauten alle plötzlich aufs Wasser: "Oh guck mal da sind Haie!" Ich bin sofort aufgesprungen und hab die Kamera genommen um ein Foto zu machen.
So ist dann dieses leider verschwommene Foto entstanden. Die Schwanzflossen sind in der Bildmitte zu erahnen. Es ging dann eine Weile hin und her. Sind es nun Haie oder Delphine? Es müssen Delphine gewesen sein, weil ein Mann der grad im Wasser war auf sie zugeschwommen ist. Nur ein Lebensmüder würde auf Haie zuschwimmen. Es gibt in New Smyrna übrigens jährlich etwa sieben blutige Haiattacken. Es hätten theoretisch also durchaus Haie sein können. Die schwimmen aber nicht so in kleinen Grüppchen, sondern sind eher Einzelgänger. An einem Surfer ist schließlich nicht so viel dran ;) wer will da gerne teilen. Also warens höchstwahrscheinlich Delphine.

Update: Von einem Freund habe ich folgendes Foto bekommen. Es zeigt ziemlich eindeutig Delphin-Rückenflossen und mich im Bild vorne links :).
Zum Abschluss noch ein Foto vom Weg der direkt am Strand entlang führt. Man sieht den sehr hellen Strandsand, niedliche Häuschen und die typisch amerikanisch chaotischen Strommasten. Das ist mir gar nicht aufgefallen, als ich das Foto gemacht habe. Dort würde ich gern ein Haus haben :).

Sonntag, 10. April 2011

Den Vogel abgeschossen...

Das hab ich in den Tagen einige Male geschafft, wenn auch teilweise nur digital bzw. sprichwörtlich. Hab ich schon erwähnt, dass ich die Natur hier liebe? Ich glaube schon aber ich schreibs eben nocheinmal. Hier wird man echt zum Vogelbeobachter. Vor ein paar Tagen hab ich es tatsächlich geschafft den roten Vogel "abzuschießen". Ich musste extrem zoomen, daher sind die Bilder etwas unscharf.
Ich habe keihne Ahnung wie der Vogel heißt. Beim nächsten stehe ich auch auf dem Schlauch.
Vor meinem Balkon lief eine Sandhill-Kranich-Familie vorbei. So niedlich!
Ich mag allerdings besonders das natürliche Habitat des nächsten Vogels: New Smyrna Beach! Yay!
Soviel zu den echten Vögeln. Den Vogel abgeschossen hab ich aber noch in einer anderen Gelegenheit. Ich habe ein deutsches Brot bekommen und zwar in einem deutschen Restaurant. Ein sehr gemütliches Plätzchen dort und erinnert wirklich an zu Hause. Demnächst werde ich dort wohl auch mal essen gehen. Das deutsche Brot hat im Gegensatz zum Amerikanischen einfach mehr Substanz. Es ist fester. Ganz authentisch schmeckt es nicht weil die Hefe hier anders ist aber es kommt ziemlich nah dran. Es hat mich unfassbare 8,40 $ gekostet!
Im Großen und Ganzen geht es mir hier sehr gut. Alle sind hier sehr nett, die Arbeit ist OK, die Natur und die Landschaft sind traumhaft und das Wetter geht nicht besser. Ich habe momentan eine sehr guten Lebensstandard und den möchte ich natürlich gern erhalten. Das setzt mich ziemlich unter Druck und stresst mich. Ich weiß ich sollte es einfach hier genießen, auch wenn es vielleicht nur von relativ kurzer Dauer ist. Mal sehen wie lange ich hierbleiben kann und ob ich es irgendwie schaffe meinen Aufenthalt hier auszudehnen. Im Prinzip hab ich das aber alles nicht unter Kontrolle und das ist das größte Problem. Nunja. Warten wir's ab und schauen wir was noch wird.