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Sonntag, 9. Juni 2013

Bob Ross - Die Zweite

Schon im letzten Winter hatte ich meinen zweiten Bob Ross Öl-Malkurs in New Smyrna Beach, Florida. Hier ist der Link zu meiner ersten Malstunde Bob Ross - Teil 1. Bob Ross ist der leider schon 1995 verstorbene Fernsehmaler, der mit seiner Wet-in-Wet Technik Ölkunstwerke vor laufender Kamera innerhalb von 30 min gemalt hat. Er kommt aus Florida aber seine Militärzeit in Alaka hat ihn so beeinflusst, dass seine Hauptmotive Berglandschaften mit Nadelbäumen und Eis sind. 
Ich mag seine Art zu unterrichten und seine Philosophie, dass nach seiner Anleitung jeder Malen kann, dass man keine Fehler macht sondern nur "happy accidents". So hat jeder während einer Malstunde bei ihm das Gefühl, etwas Tolles und Beeindruckendes vollbracht zu haben. Das ist ein wunderbares positives Gefühl. In den von ihm ausgebildeten Lehrern lebt die Tradition weiter und diese Lehrer bildeten wiederum weitere Lehrer aus. Auch ich wäre gern eine Bob Ross Mallehrerin. Wer weiß, vielleicht kommt es irgendwann mal dazu.
Hier sind Vorlage und Endergebnis. Diese Bild (rechte Seite) habe ich nach Anleitung innerhalb von 6 Stunden an einem Tag gemalt.
Der Mallehrer hat freier unterichtet als die Lehrerin in meinem ersten Kurs. Es ging ihm hauptsächlich darum, dass wir, die Schüler, die Technik lernen und auch Dinge wie hell-dunkel Kontrast. Deshalb ist mein Bild keine 1:1 Kopie des Originals, sondern eher eine Interpretaion dessen. Während des Malkurses habe ich jeweils nach den einzelnen Schritten Fotos gemacht. Hier sind die verwendeten Farben:
Yellow ochre, cadmium yellow, sap green, van dyke brown, dark sienna, prussian blue, phthalo blue, phthalo green, titanium white. Das sind die offiziellen Bob Ross - Farbbezeichnungen, falls jemand genau mit diesen Farben malt. 
Jetzt gehts los: Gemalt haben wir auf einem schwarzen Hintergrund. Auf dem Foto wirkt es grau, war aber in Wirklichkeit Tiefschwarz. Leider sind dadurch die einzelnen Schritte auf den Fotos nicht so gut zu erkennen, weil es irgendwie immer spiegelt.
 Ugh. Ich hätte den Post direkt nach der Malstunde fertig machen sollen. Jetzt ists schon eine Weile her und es ist schweirig sich an die einzelnen Schritte zu erinnern. 
Im Allgemeinen: Gemalt wird Nass-im-Nass, vom Hintergrund zum Vordergrund. Es ist nicht vorgesehen, dass man großartig korrigiert. Im Idealfall soll jeder Pinselstrich direkt sitzen. Deswegen ist man mit dieser Technik so schnell.
Wir haben die gesamte Leinwand mit "Liquid Clear" vorbereitet. Daher glänzt es hier so extrem. Danach kamen blau auf den Himmel, im Bereich des Wasserfalls und im unteren Bereich. Man hat nicht viel von der Farbe gesehen, da alles so dunkel war. Als Test sollte man mit einem Finger auf die Leinwand tippen, und wenn gut Farbe am Finger kleben bleibt, dann ist genügend Farbe auf der Leinwand. 
Jetzt kam etwas weiß in dei Mitte über dem Wasserfall. Mit dem Weiß holt man die blaue Farbe "hoch" und sie fängt zu leuchten an. Der Wasserfall wurde auch noch etwas verbreitert.
Jetzt nimmt man den breit gefächerten Pinsel und zieht weiße Farbe den Wasserfall runter. Das war eine knifflige Angelegenheit. Man durfte nicht zu oft mit der Weißen Farbe nach unten gehen, sonst wäre nichts mehr vom Grünblau zusehen gewesen, außerdem mussten die Pinselstriche akurat gerade nach unten gehen. Wasser fließt nunmal akurat gerade nach unten. Alles andere würde falsch aussehen.
Die Felsen um den Wasserfall herum werden mit dem Malmesser und braun gemischt mit weiß (marmoriert) modelliert. Die ersten Zweige werden mit einer Mischung aus braungründunkel darübergesetzt.
Bäume auch von der linken Seite und kleine Zweitdetails in der Mitte. Dieser Teil des Bildes ist fertig. 
Oh das hat Spaß gemacht! :) Schön Gischt aufwirbeln lassen. Nur mit Weiß auf der Pinselspitze und tupfen. Mit dem Weiß holt man die Blaue Untergrundfarbe hoch. Hier habe ich Einiges über Hell-Dunkelkonstraste gelernt.
Vor helle Gischt kommt ein dunkler Felsen und auf den dunklen Felsen kommen helle Reflexe. Vor die dunklen Felsen kommt wieder helle Gischt.
Jetzt kommt helles Grün und Gelb auf die Bäume im oberen Bereich. Es wird mit dem Pinsel getupft.
Das setzt man dann weiter nach unten fort. Irgendwie sehen meine Bäume überhaupt nicht Bob Ross-mäßig aus. Das stört mich aber gar nicht, ich finds trotzdem schön und interessant.
Ein Teil der Gischt wurde verwischt und es kam eine Wasserlinie, eine art Welle dazu. Noch weiter im Vordergrund kamen noch zwei weitere Felsen hinzu, welche mit dem Malmesser modelliert wurden. Daduch wird Tiefe erzeugt.
Vor die dunklen Felsen kommt dann wieder helle Gischt. 

Am Ende kamen in den Vordergrund dann noch ein paar Wellen hinzu. Ich habe mein Bild insgesamt heller und freundlicher angelegt als das was der Mallehrer während der Stunde gemalt hat. Eigentlich war es wohl als Mondscheinlandschaft gedacht, ich mag helle freundliche Bilder aber viel lieber.
Hier ist das Bild des Lehres, leider spiegelt es extrem.
Seine Bäume sehen irgendwie fluffiger aus, so typisch Bob Ross eben. Mir gefällt mein Bild aber trotzdem besser, ist halt mein Baby.
Hier ist zum Abschluss ein Blick in die Runde:
Der Malkurs hat super viel Spaß gemacht. Ich habe sehr viel gelernt und habe ein tolles Bild mit nach Hause genommen, $80 hat der Spaß gekostet und das ist es auf jeden Fall wert. Sobald ich mal wieder in Zentral-Florida bin, buche ich Malstunde nummer 3!

Freitag, 3. Mai 2013

Style Focus 2 - Empire Waist

Hier kommt nun der zweite Teil zum Thema Style Focus. Anhand der Zahl der Seitenaufrufe vom ersten Style Focus Eintrag scheint da Interesse zu bestehen und ich möchte mich ja auch selbst weiterentwickeln und meinen Style optimieren.
Oh, Mann! Es hilft wirklich Fotos von sich und seinen vermeintlich tollen Outfits zu machen (auch wenn man nicht unbedingt zum Fashion-Blogger werden will), erst dann sieht man wirklich wie es auf die Außenwelt wirkt und was einem tatsächlich steht. Wenn man sich jeden Tag im Spiegel sieht hat man da manchmal keinen richtigen Blick mehr dafür.
Ich zitiere mich mal selbst vom ersten Style-Focus Eintrag: "Style Focus bedeutet herauszufinden welchen Style man mag, was zu einem von der Körperform her passt, welche Farben man mag und welche laut Haut- und Haartyp am besten zu einem passen." --- "Die Teile, die ich beschließe zu brauchen, kommen auf die Einkaufsliste. Beim Shoppen darf man dann nur stur nach genau diesen Teilen schauen. An allem Anderen läuft man wie mit Scheuklappen vorbei."

Meine Körperform könnte man als birnenartig beschreiben, der Körperschwerpunkt mittig hinten, sehr hüftlastig. Empire-Silhouetten sind optimal um die Figur per optische Täuschung ins Gleichgewicht zu bringen. Sie lenken den Blick in den Brust- und Oberkörperbereich und umspielen die Hüftgegend locker fließend. Ein weiterer Vorteil von Empire Schnitten ist, dass sie den Körper optisch strecken, dadurch wirkt man direkt schlanker.
 Ich liebe diese beiden Kleider, die fließenden Stoffe umspielen die Hüftregion optimal.

 Left: Ross, Right: Kroger, Wedges: Franco Sarto (Marshalls)

Die Wedges sind brandneu, superbequem und perfekt in Kombination mit Sommerkleidern oder Skinny Jeans. Eigentlich wollte ich ja nudefarbene Highheels und ich bin immernoch auf der Suche aber es ist wirklich schwer passende bequeme Schuhe, aus denen man nicht rausrutscht, zu finden.
Es gibt auch Oberteile im Empire-Stil aber dabei muss man aufpassen, dass sie nicht zu kurz sind, denn dann kann wieder genau das passieren, was man eigentlich vermeiden will: der Blick wird wieder ungebremst auf die Hüftregion geleitet. Ouch! Auch die Pose links ist irgendwie verkrampft... Da hilft nur eins: einen locker die hüftgegend umspielenden Cardigan überziehen und wieder in die gute altebewährte Teekannenpose ;).
Top and Cardigan Ross or Marshalls, beides schon etwas älter. Jeans: H&M

Hier habe ich ein etwas längeres Top. Das sieht schon bedeutend besser aus und ist auch ohne Cardigan drüber tragbar.
Top: Max Studio (Marshalls); Jeans: H&M

Je länger ich mir die Empire-Waist Kleider ansehe, desto besser gefallen sie mir an mir. Hier habe ich zB noch ein bodenlanges Sommerkleid:
Dress: Ross, Bag: Ron Jon Surf Shop, Messina Design

Soviel erstmal für heute. Ich hoffe ich finde die Zeit die Style Focus Reihe bald fortzusetzen. Ich habe noch ganz viele Ideen für weitere Einträge.

Samstag, 13. April 2013

Scientific Artwork I

Ich hab ja schon immer gerne gemalt, gezeichnet und Kunst mit den verschiedensten Medien ausprobiert. Ursprünglich hatte ich auch darüber nachgedacht Graphic-Designerin zu werden. Ich hatte zu Abizeit dann die Berufsaussichten der Naturwissenschaftler und der Graphic-Designer verglichen und fand dass der Naturwissenschaftler die sicherere Wahl war. Nun bin ich promovierte Biochemikerin und mein Herz schlägt noch immer für Kunst und Gestaltung. Wenn ich Abbildungen für Publikationen oder wissenschaftliche Poster machen kann, dann geht mein Herz auf. Das macht einfach Laune. Außerdem bin ich nun schon zum 3. Mal Webmaster für die Arbeitsgruppenhomepage.
In den letzten Monaten denke ich immer stärker darüber nach, ob ich als wissenschaftlicher Künstler leben könnte. Angefangen hat alles mit einem Art-of-Science Wettbewerb beim Biophysical Society Meeting in Philadelphia, USA im Februar diesen Jahres. 57th Biophysical Society Meeting Das war eine viertägige Riesenkonferenz mit etwa 5000 Teilnehmern wo Biophysik Wissenschaftler der ganzen Welt ihre neusten Forschungsergebnisse vorgestellt haben. Unfassbar Inspirierend!
Dort wurde ein Art-of-Science Wettbewerb ausgeschrieben und ich war eine der 10 Finalisten! Das war super aufregend und ich hätte bei dieser Teilnehmermasse nicht damit gerechnet, vor allem weil ich nur etwa 3 Stunden Arbeit reingesteckt habe. Hier ist es das Design und außerdem ein Foto von mir mit dem Poster in der Ausstellung auf der Konferenz.

Das fand natürlich auch meine Cheffin super! So wurden viele Leute auf unsere Arbeit aufmerksam, denn die Röhren sind unser momentanes Forschungsthema. Auch an meiner UNI in Galveston hatten einige Leute von meinem Erfolg gehört und rein zufällig wurde gerade nach einem Logo für die nächste Strukturbiologietagung gesucht und sie meinten ich solle doch etwas einsenden.
Das Thema lautete "Integrated Structural Biology" und ich habe daraufhin das hier gestaltet:

Das hat für etwas Verwirrung gesorgt, denn eigentlich ging meine Cheffin davon aus, dass ich etwas Ähnliches wie mein Biophysical Society Design machen würde. Daraufhin hab ich dann noch fix das hier zusammengestellt und ans Kommittee geschickt.
Ich lag aber von Anfang an richtig, denn sie fanden mein urprüngliches Design besser und letztendlich hab ich den Designwettbewerb gewonnen und mein Logo wurde ausgewählt, wird auf T-Shirts, Postern und Tagugngsbüchern zusehen sein. Ich finde sie haben es etwas verhunzt aber nun gut, immerhin hab ich dafür sogar etwas Geld bekommen und als Künstler muss man mit sowas wohl rechnen und sollte genügend Abstand zu seinen "Kindern" schaffen. Hier ist der Link zur offiziellen Tagugngsseite: Structural Biology Symposium 2013  Und so sieht das Poster nun aus:
Ich habe auch noch ein paar andere Graphicarbeiten gemacht und fange jetzt auch noch ein Projekt zur 3D-Animation an. Letzte Woche habe ich außerdem erfahren, dass ich einen weiteren lokalen Kunstwettbewerb gewonnen habe und auch dieses Logo auf Postern und T-Shirts zusehen sein wird. Nächste Woche Dienstag werden offizielle Fotos gemacht, die dann online veröffentlicht werden. Mehr dazu beim nächsten Update. Es sieht also so aus, als hätte ich einen Lauf. Ich hoffe das geht so weiter und ich kann vielleicht wirklich irgendwann von meiner Wissenschafltichen Kunst leben.

Donnerstag, 28. März 2013

North Beach Miami

Jetzt wo es hier endlich wieder richtig warm und sonnig ist bekomme ich wieder Lust auf Urlaub und Traumstrand und habe direkt nachgeschaut wenn ich denn mal wieder ein paar Tage freinehmen kann. Ich habe ein paar wunderschöne Fotos von meiner letzten Reise nach Miami vom November 2012 gefunden. Ach, ich könnt schon wieder... Und irgendwie zieht es mich gar nicht mehr wanders hin. Vielleicht nach Mexico, auf die Bahamas, oder Jamaica  aber im Vergleich zu Miami sind Flüge dahin richtig teuer und warum so weit weg fahren und so viel bezahlen, wenn man die traumhafte Stadt Miami quasi vor der Haustüre hat. 
 Ich habe ein paar Fotos während der Autofahrt zum South Beach Miami gemacht. Eigentlich mag ich um dort zu wohnen keine Großstädte weil sie mir viel zu groß, zu hektisch und meistens auch zu unsauber sind. Nur für Miami würde ich eine Ausnahme machen. In Miami ist alles schön. Die Farben sind so intensiv und alles ist sauber und ordentlich. Im Stau steht man natürlich immernoch zu bestimmten Uhrzeiten und in bestimmten Gegenen. Die Straße dort war angenehm frei.
Weil ich mich diesmal hauptsächlich vom Arbeitsstress erholen wollte und hauptsächlich Enspannung und Ruhe suchte, wollte ich diesmal nicht mitten ins Getummel in South Beach Miami, sondern eine entspannte, bezahlbare Parkmöglichkeit und einen netten, nicht zu überlaufenen Strand. Letztendlich war ich dann im Allison Park, was eher in North Beach Miami liegt. Man bezahlt für den ganzen Tag $5 fürs Parken, ich finde das in Ordnung.
Wenn ich doch nicht so einen schlechten Orientierungssinn hätte... ohne Navi wäre ich komplett aufgeschmissen. Das hier dürfte aber der Julia Tuttle-Damm sein.
Dort fähr man auch drüber wenn man zum South Beach will. Links und rechts vom Damm ist herrlich türkieses Wasser, wunderschön.
Ich hab mal eben einen fixen Google Maps Screenshot gemacht. Der Strand von Miami ist auf einer langgestreckten Halbinsel, die dem Festland vorgelagert ist. Der berühmte South Beach ist beim pinken Pfeil und ich war diesmal eher im Norden, etwa beim orangenen Pfeil. Dazwischen ist natürlich alles mit Hotels und weiter nördlich mit unfassbar schicken Villen bebaut. Der Park wie ein kleines grünes Loch zwischen den ganzen hohen Gebäuden. 
 Wenn man vom Damm auf die Halbinsel kommt, fährt man noch über eine kleine Kanalbrücke.
Dann fährt man nach links und hat den Kanal auf der linken Seite. Ich liebe diese Farbe! Türkies! Es ist erstaunlich wie sauber selbst das Kanalwasser ist.
Was es wohl kosten mag dort so eine Villa zu besitzen...? Auf dem Rückweg hat man den Kanal dann logischerweise auf der rechten Seite.
Wir fahren aber erstmal noch nicht zurück sondern natürlich an den Strand! Hier sieht man ein bisschen was vom Allison Park. Dort sind auch schöne große Schildkröten Statuen. Komisch, ich hab gar keine Fotos davon. Muss ich wohl noch mal hin und das nachholen ;)
Und nun noch ein paar Fotos vom traumhaften türkiesen Wasser und dem puderfeinen weißen Strandsand.

Es gibt für mich nichts Besseres und Entspannenderes als den ganzen Tag in der Sonne an einem Traumstrand zu verbringen. Dort kann ich am besten alles loslassen und voll und ganz in der Natur Energie auftanken. Ich schaue auch gleich viel entspannter aus.
Zum Abschluss war ich dann noch eine Runde Souveniers schoppen.

Soviel erstmal aus Miami. Nun hab ich gar keine Fotos von dort mehr, die ich noch nicht gepostet habe. Es wird also allerhöchste Zeit mal wieder hinzufahren!

Sonntag, 17. März 2013

Style Focus 1 - Skinny Jeans und luftiges Oberteil

Wer kennt das nicht? Der Kleiderschrank ist voll aber man hat nichts zum Anziehen. Dann geht man Shoppen, lässt sich aber von allen möglichen Dingen ablenken und kauft wieder nur irgendein ausgefallenes Dings oder schlimmer noch ein Accessoire wie ein Tuch oder Schmuck und am nächsten Morgen hat man das gleiche Problem. Wieder nichts zum Anziehen.
Ich hab mich jetzt schon seit ein paar Wochen mit dem Thema beschäftigt und hatte sogar überlegt dafür einen neuen Blog oder eine neue Webseite zu erstellen. Leider fehlt mir aber einfach die Zeit und ich füge das Thema nun einfach diesem Blog zu. 
Style Focus bedeutet erstmal herauszufinden welchen Style man mag, was zu einem passt von der Körperform her, welche Farben man mag und welche laut Haut- und Haartyp am besten zu einem passen.
Als meine Style Vorbilder habe ich mir Stars mit ähnlicher Körperstatur ausgewählt, zB Kim Kardashian, Jennifer Lopez, Beyoncé und Nicky Minaj. Alle diese Damen haben mit mir eine Gemeinsamkeit: der Körperschwerpunkt liegt mittig hinten. Oder anders: wir sind Bootylicious! Außerdem habe ich noch ein weiteres weniger berühmtes Style-Vorbild: The Stiletto Goddess, sie ist auch in meiner Blogliste verlinkt. Alle diese Damen haben auch außerdem insgesamt einen dunkleren Hautton als ich. Ich muss daher bei Outfitinspirationen darauf achten, dass ich die Farben anpasse. 
Ich habe mal in meinen Kleiderschrank geschaut und mir fiel auf, dass ich bestimmte Farben immer wieder nachkaufe und auch sehr gerne anziehe. Hin und wieder kaufe ich aber auch mal andere Farben, weil mir die Form des Kleidungsstücks gefällt. Meistes ziehe ich aber diese Kleidungsstücke kaum an weil sie einfach nicht zu meinen Standardfarben passen. Solche Geldverschwendungen sollte man sich sparen. Hier ist meine Kleiderschrankfarbanalyse:
Die neun Farben auf der linken Seite sind "meine". Das schwarz-weiß gemusterte Quadrat steht für meine vielen schwarzweiß gemusterten Kleidungsstücke. Die vier Farben auf der rechten Seite kommen auch in meinem Kleiderschrank vor, sind aber deutliche Ausreißer. Ich würde vielleicht grün, blau und gelb als Erweiterung mit hinzunehmen. Warme Farben oder lila gehen aber bei mir eigentlich gar nicht. 
Dann habe ich mir Fotos von meinen Stylevorbildern angeschaut und nach basic Kleidungsstücken gesucht, die bei allen gut aussehen.
Skinny Jeans und lange lockere Oberteile, die das Hinterteil ausgleichen. Die Teile, die ich beschließe zu brauchen, kommen auf die Einkaufsliste. Beim Shoppen darf man dann nur stur nach genau diesen Teilen schauen. An allem Anderen läuft man wie mit Scheuklappen vorbei.
Das ist anfangs sehr schwer, spart aber nach einer Weile viel Energie und Geld. Seitdem ich so shoppen gehe, mache ich tatsächlich weniger Fehlkäufe und ich habe morgens was zum Anziehen.
Heute will ich die Kombination Skinny Jeans und längeres luftiges Oberteil vorstellen. Die Skinny Jeans sollte für mich sehr dunkel sein. Die graue ist schon etwas grenzwertig und schwieriger zu kombinieren. Am besten sind für mich schwarz und dunkelblau.
Ich liebe schwarzweiß gemusterte Oberteile! Bluse: Marshalls, Hose: H&M, Nude Flats: Marshalls

Luftige Blusen habe ich für mich neu entdeckt. Klassische weiß/grau Kombi mit farbigen Accessoires. Bluse: Shasa, Hose: H&M, Tasche: Marshalls, Kette: Charlotte Rousse

Hier sind noch ein paar Zusammenstellungen von verschiedenen Kombinationen für Skinny Jeans.
Oberteile: forever21, H&H, Charlotte Rousse, Shasa

Oberteile: Marshalls, Mango, Charlotte Rousse, H&M

Ich hoffe ich komme in den nächsten Wochen dazu noch weitere Kombinationen vorzustellen. ZB. Oberteil und Rock oder Oberteil und Leggings, Kleider, Cardigans und Jacken.

Auf meiner Einkaufsliste stehen im Moment nudefarbene Highheels und eine längere Weste oder luftige Kurzjacke.

Mittwoch, 13. Februar 2013

Bolivar Peninsula

So langsam geht hier jetzt der Winter vorbei, die Bäume grünen schon wieder und die Tage werden merklich länger. Das heißt die Vorbereitungen für den Sommer - die Hurricane Saison - beginnen wieder. Auf Arbeit diskutieren wir schon jetzt darüber wie wir am besten unsere etwa 50 Terrabyte an wissenschaftlichen Computerdaten in Sicherheit bringen falls ein Hurricane droht. Eigentlich bräuchten wir ein Backup-System auf dem Festland, das ist aber im Moment unbezahlbar, also wird es wohl darauf hinauslaufen, dass wir im Notfall kurzerhand die Festplatten rausschrauben, in den Kofferraum legen, und evakuieren.
Ich habe in diesem Post Stelzenhäuser schon ein bisschen über die Hurricane Problematik berichtet, die Schäden und dass aus diesem Grund alle Häuser auf Stelzen gebaut werden. Hier ist ein Foto von Hurricane Ike von 2008.
Quelle: http://www.econbrowser.com/archives/2008/09/ike_pic.jpg

Der letzte Sommer war für uns sehr ruhig. Das lag wohl zum Teil daran, dass wir ein El Nino Jahr hatten. El Nino ist ein globales Wetterphänomen, wiki: El Nino. Wir hoffen natürlich alle dass dieses Jahr auch ruhig wird aber man sollte sich trotzdem so gut wie möglich vorbereiten. Ich habe im letzten Post auch dieses Bild gezeigt:
Quelle: http://traincarhobbies.com/Images_Misc/Hurricane%20IKE%202008%20Bolivar%20Peninsula00.jpg
Mich hat besonders beeindruckt, dass ein einziges Haus dem fürchterlichen Hurricane Ike 2008 standgehalten hat und ich wollte nachschauen wie es dort heutzutage aussieht und ob man dort inzwichen wieder neue Häuser gebaut hat. Bolivar ist die Nachbar Halbinsel von Galveston und man kann einfach mit der Fähre im Auto innerhalb von 10 min übersetzen. 
Das ist eine wirklich schöne Ausflugsfahrt und man sieht immer Delfine, total toll! Nach einer Weile sind wir dann auch an der Stelle angekommen. Dieser Teil der Halbinsel ist besonders empfindlich, da das Land so schmal ist.
Hier sieht man es auf einem Foto, das ich vom Flugzeug aus geschossen habe:
 Durch die leichte Bewölkung ist es etwas schwierig zu sehen aber es wurden dort tatsächlich wieder einige neue Häuser gebaut. Wir haben dann das eine alte Haus, was überlebt hat, gefunden.
Das ist es. Es strahlt auch irgendwie eine besondere Stärke und Überlebenskraft aus, wie ein Fels in der Brandung. Die Bewohner haben es inzwischen scheinbar noch außenherum verstärkt. Die Vogelhäuser sind ja auch ganz herzallerliebst.
Wir haben aber auch noch ein paar Überbleibsel der zerstörten Häuser gefunden. Auf Galveston sieht man sowas gar nicht mehr. Das ist schon übel, ob wohl dieses Haus offensichtlich auf Stelzen gebaut war, wurde es trotzdem einfach weggespült.
Das Haus daneben ist wohl ein Neubau. Die Selzen sind wirklich ganz besonders hoch.
Auf Bolivar gibt es übrigens auch eine ganze Schule auf Stelzen:

Sehr praktisch: Die Fläche unter der Schule wird als Parkplatz genuzt. Schattenparken für alle! Wir waren übrigens an einem Sonntag dort, deswegen ist alles so leer.
Diesen Kollegen habe ich im September an meinem Lieblingsstrand getroffen. Die Sandkrabbe hatte sich von hinten langsam aber sicher an mich herangepirscht. Bald sollte es wieder warm genug für den Strand sein. Ich freue mich schon.