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Samstag, 23. April 2011

Cocoa Beach

Dieses und letzes Wochenende war ich mit einer Freundin am Cocoa Beach. Der Strand ist von Orlando aus mit etwa 50 min Fahrtzeit der mit der geringsten Entfernung. Deswegen wollte ich mir den Strand auf jeden Fall anschauen und mit den anderen weiter entferten vergleichen.
Ich muss sagen ich bin nicht so überzegt. Gegen New Smyrna Beach kann Cocoa nicht mithalten. Für mich ist das Wichtigste an einem Strand die Wasserqualität. In New Smyrna ist das Wasser klar, in Cocoa trübt aufgewühlter Sand das Wasser. Warum das so ist weiß ich auch nicht, die Küste ist eigentlich die Selbe Cocoa liegt nur weiter südlich. Ich muss wahrscheinlich noch ein paar mal nach New Smyrna um zu schauen ob dort das Wasser immer klar ist.
In Cocoa ist außerdem der Sand etwas dunkler. Das ist allerdings nicht wirklich tragisch, nur ein kleiner Schönheitsfehler eben. Der minimal höhere Grauanteil im Sand sorgt allerdings dafür, dass der Sand sau-wirklich-sau(!)heiß ist ohne Sandalen kann man nicht lange drauf laufen.
Der Strand hat eine ganz nette familiere Atmossphäre. Man liegt zwischen den Dünen und kann die Surfer beobachten. Man kann natürlich auch selbst ins Wasser gehen und sich von den Wellen ordentlich durchschütteln lassen. Das macht riesig Spaß. Heute waren die Wellen deutlich stärker als letztes Wochenende.
Ein paar Schritte am Strand entlang ist eine Bar, wo man Getränke und auch gutes Essen bekommt. Ich hatte heute wieder ein Mahi (Fisch) Sandwich mit Süßkartoffelpommes. Die Süßkartoffelpommes sind wahnsinnig lecker. Die Pommes haben im Vergleich zu normalen Fritten eine orangene Farbe und schmecken leicht süßlich. Mhmmmmm. Ich könnt schon wieder... Soeben hab ich mir selbst Süßkartoffeln zubereitet. Ich hab sie wie normale Salzkartoffeln gekocht. So kann man sie mit Butter und Kräuterfrischkäse auch gut essen. Jetzt dippe ich sie grad in Nutella, auch nicht schlecht...
Auf dem Teller hat sich ein "Normalkartoffelpommes" versteckt :). Der Fisch war natürlich auch lecker.
Zum Abschluss wünsche ich allen ein schönes Osterfest. Ich hab auch einen Osterstrauch, wenn auch nicht ganz authentisch aber immerhin mit eigens von mir bemalten Ostereiern.

Dienstag, 19. April 2011

New Smyrna Beach (2) - Delphine

Ich bin ein absoluter Strand- und Sonnenmensch und könnte meine gesamte Zeit locker am Strand verbringen, ohne dass mir großartig langweilig werden würde, bzw. diese Langeweile wäre dann gewollt. Blöderweise muss ich unter der Woche arbeiten ;) und so bleiben eben nur die Wochenenden um an den Strand zu fahren. Da kann gar keine Langweile aufkommen. 
Ich bin noch immer auf der Suche nach "meinem" Strand. Clearwater am Golf von Mexiko ist mit etwa 2 h 30 min Fahrtzeit recht weit weg und das Wasser ist nicht wirklich klar. 
Bis nach New Smyrna färht man etwa 1 h 30 min. Am vorletzten Wochenende war ich mit ein paar Freunden dort. Es war traumhaft! Wirklich. Das Wasser war herrlich klar, sauber und warm und die Wellen waren etwas schwächer und somit nicht mehr ganz so furchteinflößend.
Ich hatte mir einen großen Schwimmring besorgt, so einen wo man gut drin sitzen und die Beine rüberbaumeln lassen kann. Damit auf den weißen Wellen zu surfen macht irre Spaß. Die Wellen sind nach wie vor stark und recht unberechenbar. Manchmal kommt minutenlang keine Welle und es ist sehr verlockend tiefer ins Wasser zu gehen und dann baut sich plötzlich vor einem eine große grüne Wand auf. Ich hatte ein paar mal das "Glück" dass sich diese Wand genau über mir gebrochen hat und mich auch etwas unter Wasser gezogen hat. Meine Fresse! Ich muss unbedingt lernen dann einfach eiskalt durch die Welle durchzutauchen aber noch hab ich zuviel Angst. Mal sehen, vielleicht beginne ich ja doch noch das Surfen wenn ich packe mit den Wellen umzugehen. Bodysurfen auf den weißen gebrochenen Wellen ist auf jeden Fall schomal sehr geil.
Hier sind ein paar Bilder vom wunderbar klaren Wasser.
Irgendwann im Laufe des Tages, wir lagen gerade in der Sonne, schauten alle plötzlich aufs Wasser: "Oh guck mal da sind Haie!" Ich bin sofort aufgesprungen und hab die Kamera genommen um ein Foto zu machen.
So ist dann dieses leider verschwommene Foto entstanden. Die Schwanzflossen sind in der Bildmitte zu erahnen. Es ging dann eine Weile hin und her. Sind es nun Haie oder Delphine? Es müssen Delphine gewesen sein, weil ein Mann der grad im Wasser war auf sie zugeschwommen ist. Nur ein Lebensmüder würde auf Haie zuschwimmen. Es gibt in New Smyrna übrigens jährlich etwa sieben blutige Haiattacken. Es hätten theoretisch also durchaus Haie sein können. Die schwimmen aber nicht so in kleinen Grüppchen, sondern sind eher Einzelgänger. An einem Surfer ist schließlich nicht so viel dran ;) wer will da gerne teilen. Also warens höchstwahrscheinlich Delphine.

Update: Von einem Freund habe ich folgendes Foto bekommen. Es zeigt ziemlich eindeutig Delphin-Rückenflossen und mich im Bild vorne links :).
Zum Abschluss noch ein Foto vom Weg der direkt am Strand entlang führt. Man sieht den sehr hellen Strandsand, niedliche Häuschen und die typisch amerikanisch chaotischen Strommasten. Das ist mir gar nicht aufgefallen, als ich das Foto gemacht habe. Dort würde ich gern ein Haus haben :).

Sonntag, 10. April 2011

Den Vogel abgeschossen...

Das hab ich in den Tagen einige Male geschafft, wenn auch teilweise nur digital bzw. sprichwörtlich. Hab ich schon erwähnt, dass ich die Natur hier liebe? Ich glaube schon aber ich schreibs eben nocheinmal. Hier wird man echt zum Vogelbeobachter. Vor ein paar Tagen hab ich es tatsächlich geschafft den roten Vogel "abzuschießen". Ich musste extrem zoomen, daher sind die Bilder etwas unscharf.
Ich habe keihne Ahnung wie der Vogel heißt. Beim nächsten stehe ich auch auf dem Schlauch.
Vor meinem Balkon lief eine Sandhill-Kranich-Familie vorbei. So niedlich!
Ich mag allerdings besonders das natürliche Habitat des nächsten Vogels: New Smyrna Beach! Yay!
Soviel zu den echten Vögeln. Den Vogel abgeschossen hab ich aber noch in einer anderen Gelegenheit. Ich habe ein deutsches Brot bekommen und zwar in einem deutschen Restaurant. Ein sehr gemütliches Plätzchen dort und erinnert wirklich an zu Hause. Demnächst werde ich dort wohl auch mal essen gehen. Das deutsche Brot hat im Gegensatz zum Amerikanischen einfach mehr Substanz. Es ist fester. Ganz authentisch schmeckt es nicht weil die Hefe hier anders ist aber es kommt ziemlich nah dran. Es hat mich unfassbare 8,40 $ gekostet!
Im Großen und Ganzen geht es mir hier sehr gut. Alle sind hier sehr nett, die Arbeit ist OK, die Natur und die Landschaft sind traumhaft und das Wetter geht nicht besser. Ich habe momentan eine sehr guten Lebensstandard und den möchte ich natürlich gern erhalten. Das setzt mich ziemlich unter Druck und stresst mich. Ich weiß ich sollte es einfach hier genießen, auch wenn es vielleicht nur von relativ kurzer Dauer ist. Mal sehen wie lange ich hierbleiben kann und ob ich es irgendwie schaffe meinen Aufenthalt hier auszudehnen. Im Prinzip hab ich das aber alles nicht unter Kontrolle und das ist das größte Problem. Nunja. Warten wir's ab und schauen wir was noch wird.